Dirk Marmann Geschäftsführer der AG Jugendpflege

Strukturierter Dialog Jugend, Jugendarbeit und Jugendpolitik in Trier-Saarburg

Herzliche Einladung zum „Strukturierten Dialog zur Jugend, Jugendarbeit und Jugendpolitik in den Verbandsgemeinden, den Städten und den Ortsgemeinden im Landkreis Trier-Saarburg“

Der Landkreis Trier-Saarburg und die Arbeitsgemeinschaft Jugendpflege im Landkreis Trier-Saarburg haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um ein Leitbild Jugendpolitik im Landkreis Trier-Saarburg zu entwickeln.
Ziel dieser Anstrengungen ist die Entwicklung einer dezentralen Jugendpolitik im Landkreis Trier-Saarburg als Partnerin zur bereits bestehenden dezentralen Jugendarbeit. Gemeinsam sind jugendgerechte Kommunen zu entwickeln bzw. zu unterstützen, damit die Interessen junger Menschen in unseren Dörfern und
Städten nachhaltig Gehör finden und in die Politik unserer Kommunen einfließen.
In zwei Veranstaltungen haben wir hier bereits 2016 und 2017 mit kommunalpolitischen Vertretern und Vertreterinnen die Grundlagen für dieses Leitbild Jugendpolitik erarbeitet. Aus den Ergebnissen dieser beiden Veranstaltungen resultierend, sollen nun in einem weiteren „Strukturierten Dialog“ am Donnerstag, 23. August 2018 von 18.00 bis 21.15 Uhr im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Trier-Saarburg (Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier),
die nächsten konkreten Handlungsschritte abgeleitet und angegangen werden.

Hierzu konnte als ausgewiesener Experte für kommunale Jugendpolitik Herr Winfried Pletzer vom Bayrischen Jugendring gewonnen werden, der in einem gemeinsamen Prozess mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Veranstaltung, den Aufbau dezentraler Strukturen der Jugendpolitik in den Gemeinden des
Landkreises Trier-Saarburg diskutieren und praxisorientiert entwickeln wird.

Kommunen mit Zukunft brauchen eine aktiv gestaltete Jugendpolitik!

Dieser „Strukturierte Dialog zur Jugend, Jugendarbeit und Jugendpolitik in den Verbandsgemeinden, den Städten und den Ortsgemeinden im Landkreis Trier-Saarburg“ ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Sicherung und Weiterentwicklung sozialer Teilhabe und Infrastruktur für junge Menschen in den Dörfern und
Städten im Landkreis Trier-Saarburg.

Daher laden Landrat Günther Schartz und die AG Jugendpflege herzlich dazu ein, diese Zukunft mit uns gemeinsam zu gestalten und sich mit Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen in den Prozess der Entwicklung eines jugendpolitischen Leitbildes für Trier-Saarburg einzubringen.

Die genauen Inhalte sowie den Programmablauf des Abends finden Sie unter www.ag-jugendpflege.de.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie und viele andere, die kommunalpolitische Verantwortung tragen, sich für diese Veranstaltung bis zum 17. August 2018 unter fachtag@ag-jugendpflege.de bzw. unter den Telefonnummern 0651/715-386 oder -331 (Kreisjugendpflege/www.jugendbildungswerkstatt.de) anmelden.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen sowie gute Ergebnisse für die Zukunft unseres Landkreises, unsere Städte und Ortsgemeinden.

Programmablauf:

Termin und Ort:
23. August 2018, 18 Uhr bis 21.15 Uhr, großer Sitzungssaal in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier.

Eingeladen sind:
– die Mitglieder des Kreistages, der Verbandsgemeinde-, Stadt- und Ortsräte sowie deren Jugend- und Sozialausschüsse,
– die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses sowie des Unterausschusses Jugendhilfeplanung des Landkreises Trier-Saarburg
– die Jugendbeauftragten in den Gemeindeparlamenten,
– die Fraktionen des Kreistages, der Verbandsgemeinde-, Stadt- und Ortsgemeinderäte
– die Parteien im Landkreis Trier-Saarburg,
– sowie die interessierte Fachöffentlichkeit der Jugendarbeit und Jugendpolitik im Landkreis Trier-Saarburg.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Ziel:
Gemeinsame Weiterarbeit an einem Leitbild „Jugendpolitik“ im Landkreis Trier-Saarburg. Entwicklung einer dezentralen Jugendpolitik als Partnerin zur dezentralen Jugendarbeit.

Inhalte:
Kommune nicht nur als Ort der Jugendarbeit, sondern auch als Ort der Jugendpolitik – Gelingende kommunale Jugendpolitik als Standortfaktor für Kommunen mit Zukunft und die Rolle der Jugendarbeit in diesem Zusammenhang.
Es wird u. a. folgenden Fragestellungen nachgegangen:
– Was ist Kommunale Jugendpolitik?
– Wie schaffen Städte und Gemeinden nicht nur kindergerechte sondern auch jugendgerechte Umwelten und Infrastrukturen?
– Was sind Elemente von jugendgerechten/jugendfreundlichen Kommunen?
– Warum werden jugendfreundliche/jugendgerechte Städte und Gemeinden zu Zukunftskommunen?

Programm:

18.00 – 18.15 Uhr Ankommen und Treffpunkt von Akteur*innen der Jugendpolitik und Jugendarbeit auf dem Markt der Möglichkeiten
18.15 – 18.30 Uhr

Grußworte
– Herr Günther Schartz (Landrat Landkreis Trier-Saarburg)
– Herr Dirk Marmann (Geschäftsführer AG Jugendpflege im Landkreis Trier-Saarburg)

18.30 – 19.15 Uhr Gelingende kommunale Jugendpolitik als Standortfaktor für Kommunen mit Zukunft
Winfried Pletzer (Bayrischer Jugendring)
19.15 – 19.30 Uhr Fragerunde
19.30 – 20.15 Uhr Dezentrale Jugendarbeit im Landkreis Trier-Saarburg (Praxisbeispiele, Konzept „Kommunale Jugendbeauftrage“, Partizipation von Jugendlichen)
Mitglieder der AG Jugendpflege im Landkreis Trier-Saarburg
20.15 – 20.30 Uhr Fragerunde
20.30 – 21.00 Uhr Zukunftsfaktor kompetenter kommunaler Jugendpolitik im Landkreis Trier-Saarburg – Zusammenfassung, Prognosen und Ausblick
Winfried Pletzer (Bayrischer Jugendring)
21.00 – 21.15 Uhr Ausklang der Veranstaltung – Netzwerkarbeit zwischen Jugendarbeit und Jugendpolitik

Kontakt:

AG Jugendpflege im Landkreis Trier-Saarburg
Geschäftsführung Dirk Marmann
Verbandsgemeindeverwaltung Schweich
Brückenstraße 46, 54338 Schweich
Tel. 06502/5066-460
info@jugendbuero-schweich.de
www.jugendbuero-schweich.de
www.schweich.de

Kreisverwaltung Trier-Saarburg
Jugendamt/Referat Jugendpflege und Sport
Referentin Bettina Krüdener
Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier
Tel. 0651/715-386
jugendpflege@trier-saarburg.de
www.jugendbildungswerkstatt.de
www.trier-saarburg.de

JuLeiCa: Anerkennung für Engagement in der Jugendarbeit

Die JuLeiCa hat es in sich: Die Jugendleiter/innen-Card steht vor allem für großes und vielfältiges Engagement ihrer Besitzer/innen. Denn die sind ehrenamtlich und dauerhaft  in der Jugendarbeit aktiv und haben sich dafür in Aus- und Fortbildungen umfangreich qualifiziert. Als kleines Dankeschön soll die bundesweit anerkannte JuLeiCa ihren Inhabern und Inhaberinnen auch Vergünstigungen und andere Formen der Anerkennung bieten. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendpflege im Kreis Trier-Saarburg und der Stadtjugendring Trier haben nun gemeinsam eine Aktion gestartet, um noch mehr Einrichtungen und Unternehmen in der Region Trier zu gewinnen, die denen, die die JuLeiCa vorlegen, Vergünstigungen und Rabatte gewähren.

Eine Liste der Unternehmen und kommunalen Einrichtungen in Stadt und Landkreis ist bereits erstellt worden. Sie soll nun noch in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen erweitert werden. Denn es gehe darum, die Firmen und Träger anzuschreiben, die die Jugendlichen auch tatsächlich interessieren, hieß es in einem Pressegespräch der AG Ju

gendpflege und des Stadtjugendrings. Das sei die Pizzeria oder das Schreibwarengeschäft genauso wie die Fahrschule oder das Schwimmbad. Die Unternehmen  – allein in der Verbandsgemeinde Schweich sind das 200 – werden nun mit einem Informationsbrief angeschrieben und so angefragt, ob sie den engagierten Jugendlichen mit der JuLeiCa  attraktive Vergünstigungen einräumen wollen.

Das Projekt wird von prominenten Unterstützerinnen und Unterstützern mitgetragen: In einem Faltblatt finden sich die Stimmen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Landrat Günther Schartz und dem Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe ebenso wie die der Schauspielerin Barbara Ullmann und des Musikers Helmut Leiendecker. Sie alle werben für die Anerkennung und Unterstützung der Ehrenamtler in der Jugendarbeit.

Für die Vergünstigungen gibt es mehrere Möglichkeiten, so zum Beispiel Rabatte bei Einkäufen, reduzierte Eintrittspreise, kostenlose Dienstleistungen oder Sonderkonditionen bei Verträgen. In dem Pressetermin wurde deutlich, dass auch die Unternehmen direkt und indirekt davon etwas haben. So ziehen sie durch die Vergünstigungen zusätzliches Publikum an, sie profitieren von den Fähigkeiten der Karteninhaber/innen wie bei der Einstellung Auszubildender mit JuLeiCa-Kompetenzen.

Die Nachfrage nach der JuLeiCa ist groß: Vor einigen Jahren kam es  hin und wieder vor, dass Schulungskurse abgesagt werden mussten, weil sich nicht genügend Teilnehmer/innen fanden. Heute sind die Aus- und Fortbildungen durchweg komplett belegt, was zeigt, dass die Bereitschaft zum Engagement auch bei jungen Leuten umfassend vorhanden ist. Was manchmal noch ein wenig fehlt, ist die gesellschaftliche Anerkennung. Das vorgestellte Projekt ist ein Baustein in diese Richtung.

Die JuLeiCa kann erworben werden von Leuten ab 16 Jahren, die die entsprechende Ausbildung absolviert haben und damit eherenamtlich in der Jugendarbeit tätig sein können. Sie ist damit ein Nachweis für diese Qualifikation, dient aber auch als Legitimation gegenüber Behörden und Institutionen. Weitere Informationen für interessierte Jugendliche wie auch für die Unternehmen gibt es unter  Tel. 06502 / 5066470 oder Tel. 0651 /715-386.

Kommune. Gemeinsam. Denken. – Entwicklung eines kommunalen Leitbildes “Jugendpolitik”

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendpflege (www.facebook.com/agjugendpflege bzw. www.ag-jugendpflege.de)  möchte gerne in Abstimmung mit dem Landkreis Trier-Saarburg die Ausrichtung einer der jugendpolitischen Strategie erarbeiten.

Im vergangenen November hatten wir dazu bereits einen Fachtag mit dem Titel „Chancen nutzen: Aktiv gestaltete Jugendpolitik als Standortfaktor für Kommunen mit Zukunft!“ veranstaltet. Ein Ergebnis dieses Fachtages ist, dass sich die dort Anwesenden dazu vereinbart haben, in einem Folgetermin über die jugendpolitische Strategie im Landkreis Trier-Saarburg zu beraten.

Hierzu laden wir Sie nun am Donnerstag, 18.05.2017 von 18:00-21:00 Uhr in die Jugendbildungswerkstatt in Kell am See (Seeuferweg 6, 54427 Kell am See) zu der Veranstaltung „Kommune. Gemeinsam. Denken. – Entwicklung eines kommunalen Leitbildes „Jugendpolitik““ ganz herzlich ein!

Dabei geht es konkret um die jugendpolitische Ausrichtung in den Verbandsgemeinden, Ortsgemeinden und Städten im Landkreis Trier-Saarburg und darum, wie Jugendpolitik gezielt gefördert werden kann.

Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Vertreter*innen der kommunalen Politik die Veranstaltungen wahrnehmen könnten, um so gemeinsam mit den lokalen Fachkräften eine gelingende Jugendpolitik auf den Weg zu bringen. Daher wären wir Ihnen auch sehr dankbar, wenn Sie diese Einladung an mögliche Interessierte in Ihrem Netzwerk weiterleiten und für eine Teilnahme werben.

Wir bitten Sie um kurze Rückmeldung, ob Sie am 18.05. in Kell teilnehmen können bis zum Freitag, 12.05.2017 am jugendpflege@trier-saarburg.de .

Fachtagung: Eigenständige Jugendpolitik

Sowohl der 2. Kinder- und Jugendbericht Rheinland-Pfalz als auch der jüngst erschienene 15. Kinder- und Jugendbericht des Bundes unterstreichen die Notwendigkeit, auf Bundes-, Landes- und vor allem kommunaler Ebene eine eigenständige Jugendpolitik zu verankern, die konsequent die jungen Menschen und ihre Bedarfe in das Zentrum der Aufmerksamkeit rückt und dazu beitragen will, dass jeder junge Mensch mit seinen Potentialen anerkannt, beteiligt und umfassend gefördert wird.

Mit der Jugendstrategie JES! Jung.Eigenständig.Stark. hat Rheinland-Pfalz einen Grundstein für eine eigenständige Jugendpolitik in gelegt. Die programmatische Umsetzung spiegelt sich in drei Leitzielen wider:

  1. Befähigung und Unterstützung der jungen Menschen zur Teilhabe in der Gesellschaft
  2. Gewährleistung autonomer Gestaltungsräume
  3. Gewährleistung der Mitbestimmung an gesellschaftlichen Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen – Stärkung der Partizipation und damit des demokratischen Gemeinwesen

Nun findet eine Fachtagung für Jugendarbeit*innen und politisch Handelnde in Mainz statt, bei der auch die Jugendarbeit aus dem Landkreis Trier-Saarburg eine maßgebliche Rolle, als ein Beispiel guter Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz, spielen wird.

 Die Tagung findet unter dem Titel

„Dialog II: Eigenständige Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz“

am 11. Mai 2017 ins Kurfürstliche Schloss in Mainz statt.

Intention dieser jugendpolitischen Tagung ist es, Ihnen darzustellen, wie die Landesregierung die Etablierung einer eigenständigen Jugendpolitik ab 2017 finanziell fördern wird. Praxisbeispiele aus Kommunen sollen Strukturen und Prozesse der Jugendförderung aufzeigen und auch deutlich machen, was nötig ist, um diese weiter zu entwickeln. Professor Werner Lindner von der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena mit dem das „Praxisentwicklungsprojekt zur Profilierung der Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz“ entwickelt und umgesetzt wurde, zeigt die Handlungsnotwendigkeiten einer kommunalen Jugendpolitik auf. Und schließlich gilt es, gemeinsam Perspektiven für eine eigenständige Jugendpolitik vor Ort zu entwickeln.

Das genaue Programm der Tagung sowie die Anmeldebedingungen gibt es hier: Jugendpolitik